

Hospiz am EVK stellt seinen neuen Verbündeten vor: Albrecht Woeste, Unternehmer der Stadt Düsseldorf
Text lesenDüsseldorf (15. November 2011) - Das Hospiz am EVK hat einen neuen Verbündeten: Albrecht Woeste, Unternehmer der Stadt Düsseldorf, macht sich ab sofort unter dem Motto „In Würde leben können“ ein Jahr lang für die Arbeit des Hospizes in der Kirchfeldstraße stark. Seinen Schwerpunkt legt er auf die Arbeit des ambulanten Hospizes, das es schwerstkranken Menschen ermöglicht, zu Hause zu sterben. Albrecht Woeste: „Viele Menschen haben den Wunsch, in ihrem gewohnten Umfeld zu sterben. Die schwerwiegenden Symptome der Erkrankung und der ungewohnte Umgang mit dieser letzten Lebensphase machen dies häufig unmöglich. Dank der großartigen Arbeit des ambulanten Palliativpflegedienstes am EVK, der rund um die Uhr für seine Patienten da ist und sie mit größter Sorgfalt und bestem Wissen versorgt, können in Düsseldorf Menschen in ihrem Zuhause, im Kreise ihrer Familie und Freunde ihre letzten Schritte gehen. Als tief verwurzelter Düsseldorfer, der seine Heimatstadt liebt, ist es mir ein persönliches Anliegen, diese Arbeit zu unterstützen.“
Gemeinsam mit dem Hospiz plant der ehemalige Aufsichtsratsvorsitzende der Henkel AG Projekte und Aktivitäten anzustoßen, bei denen er sein Engagement für die ambulante Versorgung in den Mittelpunkt stellen wird. Seit 17 Jahren bietet die Stiftung Evangelisches Krankenhaus für schwerstkranke und sterbende Menschen neben dem stationären Hospiz in der Kirchfeldstraße mit dem Palliativpflegedienst die Möglichkeit, im vertrauten Zuhause bei bestmöglicher Lebensqualität versorgt zu werden. Aktuell bietet die Stiftung seit September 2011 in Ergänzung dazu die „Spezialisierte Ambulante Palliativ-Versorgung“, kurz SAPV durch das Palliative Care Team Düsseldorf an und kann es mit einem wachsenden Team an Spezialisten in Düsseldorf nun noch mehr Menschen ermöglichen, zu Hause in Frieden und Würde bei optimaler medizinisch-pflegerischer und psychosozialer Betreuung zu sterben.
Albrecht Woeste ist bereits der sechste „Jahres-Schirmherr“ des Hospizes. Er folgt den Düsseldorfer Persönlichkeiten Nemo, Hildegard Müller, Bäckermeister Josef Hinkel, Bürgermeisterin Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann und Anne-José Paulsen, Präsidentin des Oberlandesgerichts. 2005 hat das Hospiz am EVK die Kampagne „Verbündete“ begonnen. Ziel ist es, der Hospizidee sowie den Themen Sterben und Tod ein öffentliches Forum zu bieten.
Um die erfolgreiche Arbeit weiter zu entwickeln, braucht das Hospiz weitere Ehrenamtliche, die die Patienten in vielfältiger Weise ambulant oder stationär begleiten. Darüber hinaus ebenso Menschen, die die Arbeit des Hospizes ideell oder finanziell unterstützen.
Albrecht Woeste ist Düsseldorfer durch und durch. Der Urenkel des Gründers des Henkelkonzerns war nach einem erfüllten und erfolgreichen Unternehmerleben bis 2009 Vorsitzender des Aufsichtsrates der Henkel AG. In Düsseldorf ist er durch sein vielfältiges Engagement in Wirtschaft, Sport und Kultur bekannt. Er hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, so 2003 den Großen Ehrenring der Stadt Düsseldorf.
Das Hospiz am EVK wurde 1994 gegründet und seit 2006 ist Dr. med. Susanne Hirsmüller für das Hospiz am EVK verantwortlich. Zum Hospiz gehören das stationäre Hospiz mit 13 Betten sowie der Palliativpflegedienst, der schwerstkranke Menschen in der häuslichen Umgebung pflegt und begleitet. Rund 54 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen aktiv die Arbeit des Hospizes.
Kontakt
Mareike Dietzfelbinger
Pressesprecherin
Evangelisches Krankenhaus Düsseldorf
Telefon 0211/919-2161
mobil 0178/3421506
Evangelisches Krankenhaus Düsseldorf jetzt mit interdisziplinärer Palliativstation
Text lesenDüsseldorf (18.3.2011) - Das EVK Düsseldorf hat eine neue Station aufgebaut: die interdisziplinäre Palliativstation für Patienten mit einer unheilbaren Krankheit oder mit begrenzter Lebensdauer. Mit der neuen Station bietet das EVK nun auch eine stationäre Versorgung dieser Patienten auf einer eigenen Station im Krankenhaus an. Bisher gab es im EVK für unheilbar Kranke ambulante Angebote wie die Schmerzambulanz, das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) und der ambulante Palliativpflegedienst sowie das stationäre Hospiz. Nun bietet das EVK in Düsseldorf erstmals eine palliative Rundumversorgung an. „Wir haben jetzt ein komplettes Angebot für Menschen geschaffen, die keine Chance auf Genesung haben. Ihnen können wir mit unserem vollständigen Netzwerk in jeder Phase ihrer Erkrankung helfen“, fasst Vorstand Klaus Peter Taschner das neue Angebot zusammen.
Seit Herbst 2010 ist die Palliativstation im EVK unter Leitung des Palliativmediziners Oliver Blaurock aufgebaut worden. Seitdem wurden bereits über 100 Patienten in den vier modernen Patientenzimmern betreut. Ein Großteil von ihnen konnte von dort in die häusliche Pflege oder in ein Pflegeheim entlassen werden, andere haben einen Platz im Hospiz erhalten. Dr. Ulrich Zaune, Chefarzt der Klinik für Anästhesie: „Wir verstehen unser Angebot als Weichenstellung. Sobald wir unsere Patienten medizinisch, pflegerisch und psychosozial optimal stabilisiert haben, beraten wir gemeinsam mit ihnen und ihren Angehörigen, welchen Weg sie nun beschreiten können, um ein Maximum an Lebensqualität zu erhalten.“
Auf der Palliativstation arbeitet ein interdisziplinäres therapeutisches Team Hand in Hand. Es besteht aus Fachärzten der Schmerztherapie und Palliativmedizin, der Inneren Medizin, der Onkologie, der Chirurgie, der Dermatologie, der Gynäkologie, der HNO-Heilkunde, der Radiologie und Strahlentherapie, speziell in der Palliativpflege ausgebildeten Pflegenden sowie Mitarbeitern der Seelsorge, Psychoonkologie, Physiotherapie und der Sozialberatung. Dieses Team hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine effektive, möglichst nachhaltige Symptomlinderung, Krankheits-verarbeitung und -begleitung anzubieten und umzusetzen. Dies geschieht immer in enger Zusammenarbeit mit allen diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten des gesamten Krankenhauses. „Eine patientenorientierte pflegerische und ärztliche Behandlung sowie intensiver Austausch, Kommunikation und Reflektion sind zentrale Merkmale unseres Arbeitsalltags“ beschreibt Oliver Blaurock das Selbstverständnis des Teams. So findet neben dem täglichen Austausch wöchentlich eine interdisziplinäre Palliativkonferenz statt, in der individuelle Pflege-, Therapie- und Versorgungspläne erarbeitet werden. „Bei der Umsetzung orientieren wir uns immer an den Bedürfnissen, Wünschen und Möglichkeiten der Patienten und ihrer Angehörigen. Dabei ist uns wichtig, möglichst viel Eigeninitiative zu fördern und Hilfe dort anzubieten, wo sie dringend nötig ist“, berichtet Stationsleiterin Dagmar Ungelenk. Mit dem Start und den ersten Erfahrungen ist das EVK sehr zufrieden und denkt schon jetzt über weitere Angebote der palliativen Versorgung schwerstkranker Patienten nach.
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Kooperation von Evangelischem Krankenhaus Düsseldorf und Kaiserswerther Diakonie
Text lesenDüsseldorf, 10. Februar 2011. Das Evangelische Krankenhaus Düsseldorf (EVK) und das Florence-Nightingale-Krankenhaus der Kaiserswerther Diakonie (FNK) haben gemeinsam das Kinderchirurgische Zentrum Düsseldorf gegründet. Damit sorgen die beiden großen evangelischen Träger im Gesundheitswesen gemeinsam für eine optimale Versorgung Düsseldorfer Kinder, die sich einer Operation unterziehen müssen.
Das Kinderchirurgische Zentrum bietet künftig eine wohnortnahe Behandlung kleiner chirurgischer Patienten auf höchstem Niveau. Notwendige Operationen sind dabei an beiden Partnerstandorten möglich: in Bilk am Evangelischen Krankenhaus Düsseldorf und in Kaiserswerth am Florence-Nightingale-Krankenhaus. Ärzte und Pflegende beider Häuser arbeiten dafür eng zusammen. Insbesondere die beteiligten Fachärzte stehen im ständigen kollegialen Austausch mitein-ander.
Auf diese Weise können künftig an beiden Standorten komplizierte Eingriffe durchgeführt werden, für die kleine Patienten in der Vergangenheit oft in Spezialkliniken in Köln oder anderen Städten verlegt werden mussten. Insbesondere Operationen bei Neugeborenen, etwa bei Fehlbildungen oder Symptomen im Magen-Darm-Trakt, können in Zukunft an beiden Standorten des Kinderchirurgischen Zentrums durchgeführt werden. Dr. Martin Dübbers, seit Sommer vergangenen Jahres Chefarzt der Kinderchirurgischen Klinik am Kaiserswerther Florence-Nightingale-Krankenhaus, erweitert mit seiner speziellen Expertise die bereits vorhandene Erfahrung. Dem EVK ist seit 11 Jahren der Kinderchirurg Dr. Babak Mokhaberi als Partner in der stationären Behandlung verbunden. Er bringt mit seiner Praxisklinik auch das Angebot der ambulanten Begleitung in das Kinderchirurgische Zentrum Düsseldorf mit ein.
Anlässlich der Vorstellung des neuen Zentrums hoben beide Fachärzte die Wichtigkeit der wohnortnahen Betreuung hervor. „Vor allem für früh- und neugeborene Kinder birgt ein Transport unter der Behandlung stets ein hohes Risiko. Hier kann die Chance einer Operation vor Ort lebensrettend sein“, so Chefarzt Martin Dübbers. Auch minimal-invasive Operationen an Kleinkindern, Eingriffe der sogenannten Schlüsselloch-Chirurgie, werden an den Standorten des Kinderchirurgischen Zentrums in Zukunft durchgeführt.
„Wir sind sehr froh, damit all unseren kleinen Patienten eine optimale Versorgung vor Ort anbieten zu können“, sagte Prof. Dr. Susanne Schweitzer-Krantz, Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am EVK. Alle notwendigen Disziplinen greifen im Bedarfsfall ineinander, von der Kinderchirurgie über die Pädiatrie bis zur Kinder-Intensivmedizin.
Das Kinderchirurgische Zentrum Düsseldorf soll künftig die Kräfte der beteiligten Partner bündeln. „Wir nutzen damit die Kapazitäten unserer beiden Häuser optimal zum Wohle der kleinen Patienten“, erläuterte Klaus Peter Taschner, Vorstand des Evangelischen Krankenhauses, die neue Kooperation. Auch Dr. Holger Stiller, Vorstand der Kaiserswerther Diakonie und Ärztlicher Direktor des Florence-Nightingale-Krankenhauses, hob die Vorteile des neuen Zentrums hervor. „Der Austausch von Kompetenzen schafft Synergien“, so Stiller, „zudem verbindet unsere beiden evangelisch geprägten Häuser der gleiche Geist, den die Menschen bei uns spüren können.“
Im Notfall oder bei Kapazitätsengpässen ist auch eine schnelle, gut begleitete Verlegung von Patienten möglich, ohne dass die Patienten und ihre Eltern auf die Begleitung des großen, gemeinsamen Spezialisten-Teams verzichten müssen. Durch eine dauerhafte Vertreterregelung innerhalb des Zentrums ist rund um die Uhr und an 365 Tagen im Jahr eine allumfassende kinderchirurgische Versorgung für alle Patienten geboten, vom Säugling bis ins Jugendalter.
Rückfragen bitte an:
Wolfram Scharenberg
Leiter Unternehmenskommunikation
Kaiserswerther Diakonie
Fon 0211.409 3718
Mobil 0173.517 5880
scharenberg@kaiserswerther-diakonie.de
www.kaiserswerther-diakonie.de
Mareike Dietzfelbinger
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Evangelisches Krankenhaus Düsseldorf
Fon 0211.919 2161
Mobil 0178.3421506
mareike.dietzfelbinger@evk-duesseldorf.de
www.evk-duesseldorf.de
Japanischer Gastroenterologe zeigt im EVK neueste Methode zur Behandlung von Schluckstörungen
Text lesen(Düsseldorf 4.2.2011) Rund 1.500 Teilnehmer des internationalen Endoskopie Symposiums in Düsseldorf schauen Prof. Dr. Haruhiro Inoue von der japanischen Showa University in Yokohama virtuell über die Schulter, wenn er in der Medizinischen Klinik des Evangelischen Krankenhauses einen Düsseldorfer Patienten endoskopisch am unteren Schließmuskel der Speiseröhre ohne Bauchschnitt operiert. Mediziner aus über 40 Ländern erleben damit eine Premiere in der Behandlung der Schluckstörung Achalasie, von der sie und ihre Patienten von nun an profitieren können. Bereits zum 13. Mal veranstalten Prof. Dr. Horst Neuhaus und sein Team am 4. und 5. Februar mit dem Düsseldorfer Symposium eine der weltweit bedeutendsten Fortbildungsveranstaltungen in der Endoskopie, bei der Mediziner zwei Tage lang über neueste endoskopische Diagnose- und Therapietechniken des Magen-Darm-Trakts, der Leber und der Bauchspeicheldrüse diskutieren - auch mit Live-Übertragungen in neuester multimedialer Technik aus der Abteilung für Endoskopie des Evangelischen Krankenhauses.
Prof. Dr. Haruhiro Inoue aus Yokohama ist ein international führender Spezialist in der endoskopischen Therapie von Erkrankungen der Speiseröhre und des Magens. Mit einer von ihm entwickelten, völlig neuen Methode hat er es sich zur Aufgabe gemacht, Achalasiepatienten von ihrem Leiden zu befreien. Achalasie ist eine Störung der Speiseröhre, die aus unklaren Gründen Menschen jeden Alters treffen kann. Der untere Schließmuskel der Speiseröhre öffnet sich beim Schlucken dabei nur unvollständig, so dass Patienten nur noch unter größter Mühe essen können. Bisher mussten sich die meisten Patienten laparoskopisch operieren lassen, um einen Teil des verkrampften Schließmuskels durchtrennen zu können. Mit dem Verfahren von Prof. Inoue und seinem Team erfolgt dieser Eingriff nun im Rahmen einer therapeutischen Magenspiegelung. Seit dem vergangenen Jahr hat er damit bereits über 70 Patienten mit großem Erfolg geholfen. Während des Symposiums wird er erstmals sein neues Verfahren in Deutschland vorstellen. Symposiumsleiter Prof. Dr. Horst Neuhaus, Chefarzt der Medizinischen Klinik am EVK, und Oberärztin Dr. Brigitte Schumacher arbeiten mit den japanischen Kollegen eng zusammen und werden die neue Methode künftig im Rahmen einer Studie im Evangelischen Krankenhaus Düsseldorf anwenden.
Kontakt:
Mareike Dietzfelbinger
Pressesprecherin
Evangelisches Krankenhaus Düsseldorf
Telefon 0211/919-2161
mobil 0178/3421506
- 14. Internationales
Endoskopie Symposium
2. bis 4. Februar 2012
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- Informationsabende für Schwangere
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- ElternSchule
Wieder freie Plätze in unseren Maxi-Gruppen
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- In Würde leben können

Hospiz am EVK stellt seinen neuen Verbündeten vor: Albrecht Woeste, Unternehmer der Stadt Düsseldorf
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- EVK bietet Rundumversorgung für unheilbare Kranke

Evangelisches Krankenhaus Düsseldorf jetzt mit interdisziplinärer Palliativstation
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