Klinik für Kardiologie
Mit Leidenschaft und Kompetenz für innovative Medizin: Unter der Leitung von Prof. Dr. Christian Meyer engagiert sich das Team der Klinik für Ihr Herz.
Sekretariat:
Henrike Goebels
Telefon: 0211/919 - 1855
Fax: 0211/919 - 3955
kardiologie@evk-duesseldorf.de
Klinische Studien
In der Klinik für Kardiologie des EVK Düsseldorf engagiert sich ein Team aus Prüfärzten, Wissenschaftlern und Studienassistenten für medizinische Weiterentwicklung. Wir arbeiten dafür, Patientinnen und Patienten in Zukunft noch besser behandeln zu können.
Eine Teilnahme an klinischen Studien wird ausgewählten Patientinnen und Patienten vorgeschlagen und erfolgt nur nach sorgfältiger Prüfung und ihrem schriftlichen Einverständnis.
Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie oder Ihre Angehörige mehr Informationen wünschen!
Aktuell können Patientinnen und Patienten an den folgenden klinischen Studien teilnehmen:
BEAT THE RHYTHM
Vorhofflimmern ist die häufigste Herzrhythmusstörung und betrifft 6% der Bevölkerung. Es erhöht das Risiko für Krankheiten erheblich und mindert die Lebensqualität. Sportliche Betätigung verringert das Risiko für vorzeitigen Tod und Krankheiten. In der aktuellen Gesundheitsversorgung spielt körperliche Aktivität für Betroffene jedoch nur eine geringe Rolle. Zusammen mit Prof. Dr. Dick Thijssen von der Radboud Radboud Universität in Nimwegen wird das Team der Klinik für Kardiologie in den nächsten drei Jahren den Einfluss von Sport auf Vorhofflimmern und dessen Behandlung intensiv untersuchen. Das Interreg Programm der Europäischen Union fördert die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Mitgliedsstaaten. Mit dieser grenzüberschreitenden Gesundheitsinitative soll die medizinische Versorgung regional und überregional weiter verbessert werden.
CABA-HFPEF
Patienten mit einer Herzschwäche haben oft auch Vorhofflimmern. Die CABA-HFPEF-Studie, die wir gemeinsam mit dem Deutschen Zentrum für Herzkreislaufforschung (DZHK) durchführen untersucht, ob eine Katheterablation den Zustand Betroffener verbessert. Insbesondere, ob man damit Sterblichkeit, Schlaganfälle und Krankenhausaufenthalte verringern kann. Teilnehmende erhalten eine jährliche Nachsorge, bei denen EKGs, Langzeit-EKGs und Herzultraschall durchgeführt werden.
Cardio-Neuro-Register
Leiden Sie unter – wiederholten – Bewusstseinsverlusten in Kombination mit einem zu langsamen Herzschlag? Die Ursachen dafür können vielfältig sein. Wir suchen Patienten mit vasovagalen Synkopen, eine Erkrankung, bei der es durch einen plötzlichen Abfall von Blutdruck und Herzfrequenz zu starkem Schwindel und Bewusstseinsverlust kommen kann.
EASThigh AFNET 11
Patienten mit Vorhofflimmern und mehreren Begleiterkrankungen haben ein besonders hohes Risiko für Schlaganfälle und Herzschwäche. Das Kompetenznetz Vorhofflimmern (AFNET) hat daher eine Untersuchung ins Leben gerufen, ob eine frühe Katheterablation die Prognose verbessert. Teilnehmende profitieren von einer intensive Nachsorge – unter anderem mit EKG-, Langzeit-EKG- und Echokardiographie-Kontrollen und Telefonkontakten. Wenn Sie Vorhofflimmern und weitere Erkrankungen (z.B. Schlaganfall, Herzinfarkt, PAVK) haben und Interesse an einer Teilnahme haben, melden Sie sich gerne bei uns!
IMPROVE AF
Diese Studie strebt an, durch eine verbesserte Kommunikation die Erwartung von Patientienten mit Vorhofflimmern an die Katheterablation zu optimieren, um so die Lebensqualität Betroffener zu verbessern. Diese Studie hat das Team Kardiologie gemeinsam mit dem Experten Prof. Dr. Manfred Schedlowski, Instituts für Medizinische Psychologie und Verhaltensimmunbiologie (Universitätsklinikum Essen) entwickelt. Melden Sie sich bei Interesse gerne in unserem Studienbüro: 0211-919-1414
Left Bundle Branch Area Pacing (LBBAB)
In unserem Krankenhaus werten wir im Rahmen eines Forschungsprojektes bereits vorhandene Behandlungsdaten von Patient:innen aus, die einen implantierbaren Defibrillator mit spezieller Stimulationsform im Bereich des linken Herzseptums erhalten haben (sogenanntes LBBAP-ICD). Ziel ist es zu untersuchen, wie sicher, zuverlässig und wirksam diese vergleichsweise neue Therapie im klinischen Alltag ist. Dabei handelt es sich um eine retrospektive Analyse, das heißt, es werden ausschließlich bereits erhobene Daten genutzt und keine zusätzlichen Untersuchungen durchgeführt.
Die Auswertung dient dazu, die Behandlung von Patient:innen mit Herzrhythmusstörungen weiter zu verbessern und die medizinische Versorgung evidenzbasiert weiterzuentwickeln. Selbstverständlich erfolgt die Nutzung der Daten unter strikter Einhaltung der datenschutzrechtlichen Vorgaben. Rückschlüsse auf einzelne Personen sind dabei nicht möglich.
PRESERVE-SYNCH (DZHK30)
Wenn das Herz zu langsam schlägt oder die elektrische Erregung nicht richtig weitergeleitet wird (AV-Block), ist ein Herzschrittmacher notwendig. Herkömmliche Schrittmacher stimulieren das Herz von der rechten Herzkammer aus, das kann aber den natürlichen Ablauf der Herzaktion stören und langfristig zu einer Herzschwäche beitragen. Bei der neueren Methode des Linksbündel-Pacings (Left Bundle Branch Area Pacing, LBBAP) wird die Sonde stattdessen so platziert, dass sie das körpereigene Reizleitungssystem des Herzens direkt anspricht. In der Studie soll untersucht werden, ob sich mit der neuen Technik eine schrittmacherbedingte Herzschwäche vermeiden lässt. Die Klinik für Kardiologie des EVK Düsseldorf hat das Verfahren bereits sehr früh etabliert und verfügt über entsprechende Erfahrung. Die Studie wird vom Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) gefördert.
SYSTEMI Pfad
Ein Herzinfarkt entsteht, wenn ein Herzkranzgefäß verschlossen ist und der Herzmuskel nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird. Typische Symptome sind starke Brustschmerzen, Atemnot und ein Engegefühl in der Brust. Eine besonders schwere Form ist der ST-Hebungs-Infarkt (STEMI), der sofort behandelt werden muss. In diesem Projekt unterstützen wir die Klinik für Kardiologie, Pneumologie und Angiologie des Universitätsklinikums Düsseldorf. Patienten mit einem schweren Herzinfarkt werden während ihres Aufenthalts und in der Nachsorge wissenschaftlich begleitet. Mithilfe von Blutproben und moderner Herzbildgebung werden neue Ansätze erforscht, um die Behandlung und Prognose künftig weiter zu verbessern.
Rekrutierung abgeschlossen
CONCLUDE
Hier wollen wir die Behandlung von Betroffenen mit speziellen, komplexen Rhythmusstörungen der Vorkammern (atriale Tachykardien, AT) verbessern. Diese entstehen durch strukturelle Veränderungen (Bluthochdruck, Vorhofflimmern, herzchirurgische Operationen).
MAESTRIA AFNET 10
Sie haben Vorhofflimmern? Sie haben ein Smartphone? Dann melden Sie sich gerne bei uns. Wir suchen Freiwillige, die uns helfen wollen, Vorhofflimmern besser zu verstehen. In diesem vom Kompentenznetz Vorhofflimmern organisierten, EU-weitem Forschungsvorhaben erhalten Sie ein Messarmarmband, das Puls, Schritte, Schlaf etc. überwacht. Melden Sie sich gerne unter: katharina.scherschel@evk-duesseldorf.de.
Weitere Informationen
Kontakt
Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an:
Wissenschaftskoordination Kardiologie
Dr. rer. nat. Katharina Scherschel
Katharina.scherschel@evk-duesseldorf.de
0211-919-1414
Vladislav Fandeev
Vladislav.Fandeev@evk-duesseldorf.de
0211-919-1414
Speziell ausgebildete Prüfärztinnen und Prüfärzte
- Dr. med. Fares-Alexander Alken
- Dr. med. Bastian Frerichs
- Dr. med. Ann-Kathrin Kahle
- Doctor-Medic Ioana Reismann
- Bahram Wafaisade
- Dr. med. Ernan Zhu
Studienassistenz
- Marlene Rose