Radiologische Klinik

Als Radiologische Klinik arbeiten wir eng mit den anderen Fach­kliniken im EVK zusammen. Dank modernerster Technik liefern wir unseren Partnern präzise Diagnosen und damit wegweisende Infor­mationen zur weiteren Behandlung unserer Patienten.

Brustzentrum

Diagnostik und Behandlung im Rahmen des Brustzentrums

Das Mammakarzinom ist die häufigste Krebserkrankung der Frau in Deutschland. So erkranken 8 - 10% aller Frauen irgendwann in ihrem Leben an diesem Krebs. In seltenen Fällen sind auch Männer davon betroffen. Ein Altersgipfel liegt zwischen dem 45. und 50., sowie ein weiterer zwischen dem 60. und 65. Lebensjahr.

Aufgrund der Häufigkeit und der deutlich besseren Prognose bei rechtzeitiger Diagnose ist die Früherkennung des Brustkrebses besonders wichtig. Frauen sollten sich regelmäßig selbst untersuchen und Vorsorgeuntersuchungen beim Gynäkologen, sowie Mammographien in empfohlenen Intervallen wahrnehmen. Hier ist die Klinik für Radiologie am EVK in das Screening- Programm des Brustzentrums Düsseldorf eingebunden.

Zur Diagnostik der Brust verwenden wir ein digitales Mammographiegerät (M-IV, Firma Lorad), ein hochmodernes Ultraschallgerät sowie einen Magnetresonanztomographie (MRT). Um eine mögliche Ausbreitung des Tumors auf andere Organe festzustellen, führen wir Skelettszintigraphien in der Abteilung für Nuklearmedizin sowie Computertomographien Kernspintomographien und Ultraschalluntersuchungen in der Abteilung für Radiologische Diagnostik durch.

Für den Brustchirurgen markieren wir Tumoren mittels Ultraschall-, Mammographie-, CT- oder MRT-Steuerung. Diese Verfahren ermöglichen präzise und gewebeschonende Operationen.

Die Wächterlymphknoten-Markierung (Sentinel-Lymphnode) erfolgt in unserer Abteilung für Nuklearmedizin und ermöglicht dem Chirurgen die gezielte Entnahme repräsentativer Lymphknoten aus der Achselhöhle, um das Ausbreitungsstadium des Tumors noch während der Operation zu bestimmen.

Nach der Operation kann in unserer Abteilung für Strahlentherapie die computergesteuerte Bestrahlung der betroffenen Brust erfolgen. Vor der Bestrahlung erstellen wir ein dreidimensionales Modell der Patientin im Computertomographen. An dem Modell können wir die Bestrahlung zunächst simulieren, um die optimale Einstellung zu finden.