Stiftung EVK
Das Evangelische Krankenhaus wurde 1849 im Herzen von Düsseldorf, der Altstadt, als Stiftung gegründet.
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Nachhaltigkeitsmaßnahmen der Stiftung EVK
Im Rahmen unserer strategischen Ausrichtung auf mehr Nachhaltigkeit möchten wir Ihnen nachfolgend eine Reihe konkreter Maßnahmen vorstellen, die bereits initiiert wurden.
Diese Schritte tragen spürbar zu unserer ökologischen, sozialen und unternehmerischen Verantwortung bei und sind dabei effizient und wirkungsvoll gestaltet.
Zugleich stärken sie unsere Position im Hinblick auf künftige regulatorische Anforderungen.
Umstellung der Instrumentensiebverpackungen auf Container anstelle von Vlies:
Am 1. Juli 2025 hat das EVK Düsseldorf die Umstellung von Einweg Vlies Sieben auf wiederverwendbare Containerverpackungen für OP-Instrumente gestartet. Ziel ist es, Müll zu reduzieren, Ressourcen zu schonen und die Prozesse im Klinikalltag nachhaltiger zu gestalten.
Die Einführung erfolgt schrittweise nach Abteilungspriorität. Mitarbeitende werden praxisnah geschult, die neuen Containerlösungen reibungslos in die bestehenden OP- und Sterilisationsabläufe integriert. Eine laufende Erfolgskontrolle stellt sicher, dass ökologische und wirtschaftliche Vorteile messbar bleiben.
Mit diesem Projekt gehen wir einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung nachhaltiger Klinikbetrieb.
Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM):
Seit Mai 2023 beteiligt sich die Stiftung EVK an der Initiative WERTGESCHÄTZT, wodurch wir Strukturen für ein betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) aufgebaut haben. Hierbei werden regelmäßig Angebote zu verschiedenen Gesundheitsthemen wie Stressbewältigung, Ernährung, Bewegung und Prävention etabliert. Übergeordnetes Ziel dieser Initiative ist es, Verbesserungen für den Arbeitsalltag unserer Beschäftigten zu erreichen und ihre langfristige Gesundheit zu fördern. In den ersten zwei Jahren wird uns ein Mitarbeiter der Initiative coachen und begleiten. Im Anschluss führen wir das BGM eigenständig weiter und stellen sicher, dass dieses Engagement langfristig Teil unserer Unternehmenskultur bleibt.
Digitalisierung der Patientenakte:
Ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung nachhaltiger Transformation ist die Digitalisierung der Patientenakte. Durch die Einführung einer elektronischen Patientenakte (ePA) können wir nicht nur die Effizienz und Qualität der Versorgung steigern, sondern auch signifikante ökologische Vorteile erzielen. Der Papierverbrauch wird drastisch reduziert, was zu einer geringeren Abholzung und einer Reduktion des Abfalls führt. Darüber hinaus ermöglicht die Digitalisierung eine schnellere, präzisere und kostengünstigere Behandlung von Patienten. Langfristig trägt dies nicht nur zur Verbesserung der medizinischen Versorgung bei, sondern auch zu einer nachhaltigeren Ressourcennutzung innerhalb der Stiftung.
Maßnahmen im Rahmen des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes (LkSG):
Im Hinblick auf das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz haben wir bereits begonnen, entsprechende Prozesse zu etablieren, um potenzielle Risiken hinsichtlich Menschenrechten und Umweltstandards in unserer Lieferkette zu identifizieren. Dazu gehört unter anderem die Auswahl und regelmäßige Überwachung unserer Lieferanten sowie die Umsetzung von Präventions- und Abhilfemaßnahmen, falls wir Risiken erkennen. Diese proaktive Herangehensweise trägt nicht nur dazu bei, gesetzliche Anforderungen zu erfüllen, sondern stärkt auch unsere Verantwortung in der gesamten Lieferkette und erhöht das Vertrauen unserer Stakeholder in unsere Stiftung.
Job Rad-Angebot:
Ein weiteres Element, das zur Förderung nachhaltiger Mobilität und zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes beiträgt, ist unser Job Rad-Angebot. Im Rahmen dieser Initiative haben unsere Mitarbeitenden die Möglichkeit, ein Fahrrad über das Job Rad-Programm zu leasen und es sowohl für den Arbeitsweg als auch privat zu nutzen. Dies fördert nicht nur die Gesundheit und das Wohlbefinden der Mitarbeitenden, sondern trägt auch zur Reduktion des Verkehrsaufkommens und der CO2-Emissionen bei. Die Umstellung auf umweltfreundlichere Verkehrsmittel ist ein weiterer wichtiger Schritt, um den ökologischen Fußabdruck unserer Stiftung zu verringern und zugleich ein attraktives Angebot für unsere Mitarbeitenden zu schaffen.
Zusätzlich bieten wir unseren Mitarbeitenden die Möglichkeit, ihre Fahrräder in einer sicheren und geschützten Fahrradabstellanlage unterzubringen. Diese Maßnahme sorgt für zusätzliche Sicherheit und schützt die Fahrräder vor Diebstahl oder Beschädigung, was das Vertrauen und die Bereitschaft, auf das Fahrrad als umweltfreundliches Fortbewegungsmittel zurückzugreifen, weiter stärkt.
Durch die Integration des Job Rad-Angebots und der sicheren Abstellmöglichkeit in unsere nachhaltige Strategie setzen wir ein weiteres Zeichen für unsere Verantwortung gegenüber der Umwelt und stärken das nachhaltige Denken und Handeln in der Belegschaft.