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Wichtiger Partner für Notfallversorgung

EVK Düsseldorf eröffnet neue Intensivstationen

Düsseldorf, 21.02.2020 - Am 3. März geht es los, dann ziehen im EVK Düsseldorf erstmals Patientinnen und Patienten in die beiden neuen Intensivstationen ein. Nach 16 Monaten Bauzeit im laufenden Betrieb sind im sechsten Stock des Akutkrankenhauses an der Kirchfeldstraße zwei neue Stationen entstanden: eine komplett neue Intensivstation und erstmals neu im EVK eine Intermediate Care Station. Hier werden Patienten verschiedenster Kliniken des EVK - Patienten der Medizinischen Klinik, der Chirurgie, der HNO-Klinik, der Frauenklinik sowie der Zentralen Notaufnahme - behandelt und betreut. Leiter dieser interdisziplinären Intensivstation ist Anästhesie-Chefarzt Prof. Dr. Dr. Bertram Scheller im Team mit dem pflegerischen Leiter Benedikt Walljasper. Sie sind begeistert von ihrem neuen Arbeitsplatz, Bertram Scheller fasst für beide zusammen: „Mit den neuen Stationen haben wir einen Quantensprung geschafft! Ab jetzt können wir unsere Intensivpatienten mit neuester Technik in einer angenehmen Atmosphäre betreuen – mit einem Höchstmaß an Sicherheit und an Zuwendung für unsere Patienten und deren Angehörige.“

Über den Dächern von Düsseldorf sind auf einer Fläche von insgesamt 1.500 Quadratmetern räumlich hintereinander die beiden neuen Stationen entstanden. Vorne weg die Intermediate Care Station (IMC), eine komplett neue Station mit insgesamt 18 Betten. Auf dieser erstmals im EVK Düsseldorf angebotenen Station – eine Zwischenstation zwischen Normal- und Intensivstation - werden Patienten mit einem erhöhten Überwachungs- und Pflegebedarf, z.B. nach großen operativen Eingriffen oder nach Herzkatheteruntersuchungen behandelt. Auf der IMC liegen Patienten, die für eine Zeit intensiver betreut und beobachtet werden müssen, bei denen lebenswichtige Organe funktionieren. Hier findet mit hochtechnisierten Geräten eine Kreislaufüberwachung rund um die Uhr statt.


Gleich nebenan befindet sich die neue Intensivstation, auf der bis zu 14 Patienten in Einzelzimmern behandelt werden. Auch hier ist alles neu: helle, großzügige Zimmer mit komplett neuer, gut versteckter Hightech-Medizin. Modernste Beatmungsgeräte ermöglichen eine individuelle und die Lungen schonende Beatmung. Vital- und Organfunktionen werden über Monitore im zentralen Überwachungsraum kontrolliert. Bei Auffälligkeiten wird ein Alarm auf spezielle Smartphones der Pflegekräfte umgeleitet. Die Zimmer sind alle schallgeschützt, so dass die Patienten, vor allem durch Medikamente verwirrte Patienten, zur Ruhe kommen können. Dies wird auch durch ein neues Licht- und Farbkonzept durch eine Leiste mit rotem, gelbem, grünem oder blauem Licht unterstützt, mit dem eine angenehme Atmosphäre in den Zimmern entsteht. Ein neues Deckenliftersystem zur frühen Mobilisation der Patienten sowie sechs spezielle Intensivbetten runden die neue Ausstattung ab.

Insgesamt hat die Stiftung EVK Düsseldorf über 9 Millionen Euro in die beiden neuen Stationen investiert, 7,2 Millionen Euro für die Sanierung der Stationen und 2 Millionen Euro für die gesamte neue Medizintechnik. Vorstand Dipl.-Oec. Klaus Peter Taschner: „Mit dem Neubau stärken wir unsere Intensivmedizin. Räume und Technik sind auf dem modernsten Stand. Damit sind wir intern gut für unsere Kliniken aufgestellt und sind als Innenstadtkrankenhaus in Düsseldorf mehr denn je ein wichtiger Partner in der Notfallversorgung - für die Menschen in der Landeshauptstadt!“

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